Räumt mal den Fahrradschuppen auf!

Wo sollen die Autoreifen hin?

 

Im Keller kann es schnell eng werden. Platz ist kaum vorhanden, da überall Fahrräder stehen. Das Gleiche trifft auch für einen Schuppen oder eine Garage zu. Deshalb sollte ständig entrümpelt werden. Was tun, wenn jeder Gegenstand einen Nutzen hat? Doch die Autoreifen müssen verstaut werden. Und nun? Manche Autohändler bieten die Option, gegen eine geringe Gebühr Reifen zu lagern. Diese Notlösung ist nicht wirklich das Wahre. Denn sie kostet Geld, das lieber für einen Ölwechsel verwendet werden könnte. Da sollte man sich den Fahrradschuppen noch einmal anschauen. Mit einem genauen Blick wird deutlich, wie viel Krempel dort verstaut ist. In einer Ecke liegt ein altes Regal, das nicht mehr genutzt wird. Wurde das nicht schon vor einigen Jahren entsorgt? Omas Bücher sind in einem anderen Winkel verstaubt. Es wäre zu schade, sie wegzuwerfen. Doch mit diesen zwei Gegenständen lässt sich schon viel Platz sparen. Einfach die Bücher in das Regal legen und schon hat man eine weitere Ecke frei. Wieso ist noch niemand auf diese geniale Idee gekommen? Den meisten Platz nehmen die Fahrräder ein. Dabei ist es egal, ob es sich um ein Klapprad handelt. Auch dieses kleine Modell benötigt seinen Raum. Fahrräder können nicht einfach entsorgt werden, da sie viel Geld kosten. Aber einige Exemplare werden nicht mehr genutzt und fangen schon an, zu rosten. Bevor man sie auf die Müllkippe wirft, können sie an einen geizigen Studenten verkauft werden. Da gibt es immer jemanden, der Geld sparen will.

 

 

Intelligentes Raummanagement

 

Ein Zimmer besteht aus vier Ecken. Zumindest ist das beim Fahrradschuppen der Fall. Sie müssen geschickt genutzt werden. In der Mitte sollten keine Schränke oder andere große Gegenstände stehen. Sie verbrauchen zu viel Raum. An einer Ecke sind sie wesentlich effektiver. Ein Spiegelschrank ist ein echter Klotz. Doch in ihm lassen sich viele Gegenstände verstauen. Obwohl er meistens für Klamotten gedacht ist, muss er nun mit Büchern vorliebnehmen. Defekte Elektroartikel haben im Haushalt nichts mehr verloren. Kein Mensch wird auf die Idee gekommen, sie zu reparieren. Technik hat keine lange Lebensdauer. Wenn ein Kühlschrank kaputtgeht, wird er schnell durch einen Neuen ersetzt. Das alte Gerät steht sinnlos im Keller herum. Kein Wunder, denn wer nimmt sich die Zeit, diesen Brocken zu entsorgen? Oft ist es nicht die Anzahl der Gegenstände, die für Unordnung sorgt. Im Normalfall sind die Menschen selbst daran schuld. Denn sie schmeißen im Fahrradschuppen um, was ihnen gerade im Weg steht. Hinterher liegt es schräg da und wird nicht aufgeräumt. Wenn nun ein neuer Gegenstand in den Schuppen gestellt werden soll, kommt es zum absoluten Chaos. Dabei wäre es so einfach, für Ordnung zu sorgen. Jeder Gegenstand muss seinen festen Platz haben. Im linken Eck stehen die Fahrräder, während die rechte Seite für Bücher und Möbel reserviert ist. Ganz hinten wird der Rest verstaut. Doch daran hält sich kein Mensch. Früher oder später stellt jemand sein Fahrrad nach hinten und dann ist dort kein Platz mehr für ein defektes Gerät. Aus Not wird es in einen Bücherschrank gestellt, der dann absolut voll ist. Der Teufelskreis hat seinen Anfang genommen.

 

Disziplin ist oberstes Gebot

 

Es ist schwer, einen Teufelskreis zu unterbrechen. Doch es ist möglich. Dazu sollte der Fahrradschuppen komplett ausgeräumt werden. Alles, was nicht mehr benötigt wird, landet im Müll. Man sollte keine Skrupel haben, Gartendeko zu entsorgen. Oft sind sich Menschen nicht sicher, ob sie einen Gegenstand nochmals brauchen. Wenn eine Sache keinen symbolischen Wert hat, kann man sie leicht ersetzen. Das wäre zum Beispiel der erste Teddy, den man von seinen Eltern geschenkt bekommen hat. Gerümpel braucht kein Mensch. Es lassen sich auch keine Schätze darin entdecken.

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